US-Politikberater: Eine Millionen zu töten ist heute leichter, als die jungen Leute vor allem in den armen Ländern so zu kontrollieren, dass die globale Reichtumspyramide erhalten bleiben kann: Heute fordern junge, gebildete Leute in aller Welt ein menschenwürdiges Leben. Diese Forderung entspricht den Werten der Menschenrechtserklärung. Darin haben sich die Staaten verpflichtet so zusammenzuarbeiten, dass weltweit alle menschenwürdig leben können. Aber es gibt Kräfte, die sich dem widersetzen wollen. US-Politikberater Brzezinskis schlug vor Jahren schon vor: Rundheraus gesagt: Früher war es einfacher eine Million Menschen zu kontrollieren, als eine Million Menschen zu töten; heute ist es ungleich einfacher, eine Million Menschen zu töten, als eine Million Menschen zu kontrollieren.“ Danach eskalierte der Westen viele Konflikte weiter und Millionen verloren ihr Leben. Heute kann jeder sehen, dass die militärischen Interventionen des Westens nirgends die versprochenen Erfolge gebracht haben. Aber Tod, Zerstörung und Vertreibung und Flucht und viel Geld beim militärisch-industriellen Komplex. Passt dazu nicht die Empfehlung des Politikberaters?

Brzezinski: Was tun angesichts des „weltweiten Erwachens“ der Massen

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Wenn man sich die Worte Brzezinskis noch einmal im Lichte der aktuell überall in der Welt ausbrechenden Revolten vergegenwärtigt, wird einem klar, von welch entscheidender Bedeutung der Ausgang dieser Phase der modernen Geschichte für den geopolitischen Kurs der Welt sowie das Überleben und das Anwachsen der menschlichen Freiheit ist. Brzezinski führte aus:

„Das erste Mal in der Geschichte der Menschheit ist nun praktisch die gesamte Menschheit politisch aktiv – sie hat ein politisches Bewusstsein und wirkt politisch aufeinander ein…Der sich daraus ergebende weltweite politische Aktivismus führt zu einem starken Anwachsen des Strebens nach persönlicher Würde, kulturellen Respekt und wirtschaftlichen Möglichkeiten, in einer Welt, die schmerzlich durch die Erinnerungen jahrhunderterlanger Kolonialisierung oder imperialer Herrschaft mit Narben übersät ist…

Das weltweite Verlangen nach menschlicher Würde ist eine zentrale Herausforderung, die dem Phänomen des globalen Erwachens innewohnt…Dieses Erwachen ist gesellschaftlich massiv und politisch radikalisierend…Der praktisch universelle Zugang zu Radio, Fernsehen und zunehmend auch zum Internet schafft eine Gemeinschaft mit gemeinsamen Auffassungen und des Neides, welche die Menschen aufrütteln kann und durch welche politisch-demagogische oder religiöse Leidenschaften kanalisiert werden. Diese Energien überschreiten Landesgrenzen und stellen eine Herausforderung für die bestehenden Staaten sowie die bestehende globale Hierarchie dar, an deren Spitze sich Amerika aktuell noch befindet…

Die Jugend, speziell in der Dritten Welt, ist unruhig und aufgebracht. Die demographische Revolution, die sie verkörpern, ist somit eine politische Zeitbombe…Ihre potenzielle revolutionäre Speerspitze dürfte sich wahrscheinlich aus den Unmengen an Millionen von Studenten herausbilden, die sich oftmals in den intellektuell zweifelhaften ´Hochschul`- Bildungseinrichtungen der Entwicklungsländer zusammenballen.

Je nach dem, wie man dieses Hochschulbildungsniveau definiert, gibt es gegenwärtig weltweit zwischen 80 und 130 Millionen ´Hochschul`-Studenten. Typischerweise kommen sie aus der sozial instabilen Mittelschicht und sind von einer Art gesellschaftlicher Wut angefacht – diese Millionen an Studenten sind auf der Lauer liegende Revolutionäre, die bereits in großen Ansammlungen halbmobilisiert sind, über das Internet miteinander in Verbindung stehen und sich gerade neu positionieren, um im größeren Stile eine Wiederholung dessen aufleben zu lassen, was in früheren Jahren in Mexico Stadt oder auf dem Platz des Himmlischen Friedens geschah. Ihre körperliche Energie und ihre emotionelle Frustration warten nur darauf, von einer Ursache, einem Glauben oder Hass…entfesselt zu werden…

Die großen Weltmächte, die neuen und die alten, sehen sich auch einer neuen Realität gegenüber: Während das Tötungspotenzial ihrer militärischen Macht größer ist als je zuvor, befindet sich ihre Fähigkeit, den politisch erwachten Massen der Welt eine Kontrolle aufzuzwingen, auf einem historischen Tiefststand.

Rundheraus gesagt: Früher war es einfacher eine Million Menschen zu kontrollieren, als eine Million Menschen zu töten; heute ist es ungleich einfacher, eine Million Menschen zu töten, als eine Million Menschen zu kontrollieren.“

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http://www.propagandafront.de/160960/das-von-brzezinski-befurchtete-weltweite-erwachen-der-massen-ist-jetzt-da.html

Credit Suisse Welt-Vermögensbericht: Die globale Reichtumspyramide

“12,9 Billionen Dollar beträgt das Privatvermögen der Deutschen. Um beachtliche zehn Prozent ist es in den vergangenen zwölf Monaten gewachsen. Errechnet hat diese Zahlen die Großbank Credit Suisse in ihrem aktuellen Welt-Vermögensbericht.” (Handelsblatt, Newsletter, 10.10.13)

Schaut man dann auf die Seite der Credit Suisse, findet man folgenden Text: “Auch das Durchschnittsvermögen pro Erwachsenen hat mit 51.600 US-Dollar einen neuen Höchststand erreicht, allerdings bei einer nach wie vor sehr ungleichen Vermögensverteilung.”

Noch spannender wird es, klickt man direkt den “Global Wealth Report 2013″ des Credit Suisse Research Institutes an. Dort findet man “The global wealth pyramid” (Seite 22), an ihr kann man die weltweit bestehenden Ungleichgewichte ablesen.

Credit Suisse Vermögenspyramide

So steht die Frage, ob es richtig ist, mit Überschriften zu arbeiten, die auf steigende Vermögen hinweisen, ohne auf deren Verteilung einzugehen. Wenn ich einmal übertreiben darf: Wenn ein Mensch alles besitzt und diese Person erlebt einen Vermögenszuwachs von 10 % in einem Jahr, sind statistisch gesehen, also durchschnittlich, alle reicher geworden.

Auch nach diesem Bericht gab es den größten Vermögenszuwachs bei den privaten Haushalten in den USA. Hier stieg das Vermögen in Summe um 8,1 Billionen auf 72,1 Billionen $. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der Menschen auf ca. 47,7 Millionen Personen, die in den USA ein SNAP-Programm nutzen. Bei dieser sozialen Leistung erhält der Bezieher eine Plastikkarte und kann mit dieser für ca. 134 $ im Monat Lebensmittel kaufen.

Fließendes Geld stoppt die umverteilende Wirkung durch Zins, seine Einführung ein wichtiger Schritt, um extreme Kapitalkonzentrationen zu vermeiden.

Den Bericht finden Sie hier.

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